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Second reasoning mode (extends, does not replace): BreakPilot answers MIGRATION questions (start state -> target state -> delta), not regulation Q&A. New package compliance/transition_reasoning/ (spec only). Transition Reasoning is RCI generalized; reuses Company 2A (have), Master Capability Registry (MCAP) and RCI. MDQ Registry = 4th identity-machine instance (after Master Controls/Obligations/ Capabilities): every Master Delta Question is a versioned, identifiable knowledge unit (verifies MCAP, supports obligations, transition patterns, evidence types, information gain, confidence impact, follow-up). Transition Patterns hold only MDQ references -> reuse across transitions. Delta interview = information-gain optimization, not a sequential questionnaire. ADR-002: transitions are DATA (patterns + capability/MDQ knowledge), never engine or metamodel extensions. 100 seed questions captured as v1. Spec only (no code; freeze-respecting: additive package, no new graph/base class/ meta-model class). Non-runtime docs -> no deploy (ADR-001). Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 <noreply@anthropic.com>
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Master Delta Questions — v1 (Seed-Library)
- Status: v1 Seed — 2026-06-27. Gehört zu
../transition-reasoning-spec-v1.md. - Sortierung nach Operational Capability, nicht nach Regelwerk — dadurch werden Fragen über Transitions hinweg wiederverwendbar (dieselbe Frage ist für CRA, IEC 62443, NIS2 und teils TISAX relevant).
Herkunft der Fragen (warum es wenige sind)
- Regulatorische Pflichten (CRA, MaschVO, NIS2, Data Act, Umweltrecht …) sagen, welche Capability benötigt wird.
- Bestehende Zertifizierungen (ISO 27001, TISAX, ISO 9001, ISO 14001, IATF 16949 …) sagen, welche Capability wahrscheinlich bereits existiert.
- Die Bibliothek schließt nur die Unsicherheit dazwischen → dieselbe Frage in vielen Übergängen wiederverwendbar. Erwartung: am Ende ~300–500 Master Delta Questions, nicht 5.000.
v1 → v2 (Ziel)
Diese 100 sind v1: noch nach Themen gruppiert, noch un-indexiert. v2 hebt jede Frage in das
MDQ-Schema (siehe Spec): id (MDQ-xxxxx) · verifies: [MCAP-id] · supports_obligations ·
transition_patterns · expected_evidence · information_gain · confidence_impact · follow_up
· version/status/lifecycle. Erst dann werden sie zur MDQ Registry (4. Identitätsmaschine-Instanz).
Bereich A — Unternehmenskontext (1–10)
- Welche Managementsysteme sind aktuell im Unternehmen eingeführt?
- Welche Zertifizierungen sind derzeit gültig?
- Welche Zertifizierungen befinden sich aktuell in Vorbereitung?
- Welche regulatorischen Anforderungen möchten Sie als Nächstes erfüllen?
- Welche Länder und Märkte beliefern Sie?
- Welche Rolle nehmen Sie ein (Hersteller, Integrator, Importeur, Betreiber, Service)?
- Entwickeln Sie eigene Produkte oder integrieren Sie Komponenten Dritter?
- Entwickeln Sie eigene Software oder Firmware?
- Welche Nachweise können Sie heute bereits unmittelbar bereitstellen?
- Welche regulatorischen Themen bereiten Ihnen derzeit die größten Schwierigkeiten?
Bereich B — Produktentwicklung (11–20)
- Gibt es einen dokumentierten Entwicklungsprozess?
- Werden Anforderungen versioniert?
- Werden Änderungen nachvollziehbar dokumentiert?
- Werden Architekturentscheidungen dokumentiert?
- Existieren Design Reviews?
- Werden Sicherheitsanforderungen bereits in der Entwicklung berücksichtigt?
- Gibt es definierte Freigabekriterien?
- Existiert ein Releaseprozess?
- Werden Softwareversionen eindeutig identifiziert?
- Existiert eine Produktstückliste (BOM)?
Bereich C — Software & Firmware (21–30)
- Enthält Ihr Produkt Software?
- Enthält Ihr Produkt Firmware?
- Werden Firmwareupdates ausgeliefert?
- Erfolgen Updates lokal oder remote?
- Können Updates automatisiert verteilt werden?
- Werden Updatepakete signiert?
- Wird die Integrität von Updates geprüft?
- Existiert eine Rollback-Strategie?
- Werden Softwarekomponenten versioniert?
- Werden Drittanbieterbibliotheken dokumentiert?
Bereich D — SBOM & Komponenten (31–40)
- Wird für jede Version automatisch eine SBOM erzeugt?
- Welches SBOM-Format verwenden Sie?
- Wird die SBOM versioniert?
- Enthält die SBOM alle Softwarekomponenten?
- Enthält sie Open-Source-Komponenten?
- Enthält sie proprietäre Komponenten?
- Wird die SBOM Kunden bereitgestellt?
- Wird sie intern gepflegt?
- Wird sie automatisiert erzeugt?
- Wie wird ihre Aktualität sichergestellt?
Bereich E — Vulnerability Management (41–50)
- Existiert ein dokumentierter Vulnerability-Management-Prozess?
- Wer bewertet gemeldete Schwachstellen?
- Wie werden CVEs verfolgt?
- Gibt es definierte Reaktionszeiten?
- Werden Schwachstellen priorisiert?
- Existiert ein PSIRT?
- Gibt es einen Meldeprozess für Kunden?
- Werden Security Advisories veröffentlicht?
- Werden behobene Schwachstellen dokumentiert?
- Wird der Prozess regelmäßig überprüft?
Bereich F — Security Updates (51–60)
- Gibt es eine dokumentierte Update-Richtlinie?
- Wie lange liefern Sie Sicherheitsupdates?
- Wie informieren Sie Kunden über Updates?
- Wie wird die Authentizität von Updates sichergestellt?
- Werden Notfallupdates unterstützt?
- Können Updates zurückgezogen werden?
- Können Kunden Updates ablehnen?
- Werden Updatefehler protokolliert?
- Gibt es einen definierten Update-Lifecycle?
- Wer verantwortet den Updateprozess?
Bereich G — Lieferanten (61–70)
- Werden Lieferanten sicherheitsbezogen bewertet?
- Gibt es Sicherheitsanforderungen an Lieferanten?
- Werden Softwarelieferanten regelmäßig überprüft?
- Werden Lieferantenänderungen dokumentiert?
- Werden Sicherheitsvorfälle von Lieferanten verfolgt?
- Werden Lieferantenverträge regelmäßig überprüft?
- Existieren Mindestanforderungen für Softwarelieferanten?
- Werden Lieferanten auditiert?
- Gibt es einen Eskalationsprozess?
- Wie werden kritische Lieferanten identifiziert?
Bereich H — Betrieb & Support (71–80)
- Existiert ein Incident-Response-Prozess?
- Gibt es einen Security-Support?
- Werden Sicherheitsvorfälle dokumentiert?
- Gibt es definierte Eskalationsstufen?
- Werden Kunden über Vorfälle informiert?
- Existiert ein Backupkonzept?
- Gibt es Wiederherstellungstests?
- Werden Supportanfragen klassifiziert?
- Gibt es definierte Servicezeiten?
- Werden Lessons Learned dokumentiert?
Bereich I — Nachweise (81–90)
- Welche Richtlinien können Sie unmittelbar bereitstellen?
- Welche Prozesse sind dokumentiert?
- Welche Arbeitsanweisungen existieren?
- Welche Auditberichte liegen vor?
- Welche Zertifikate liegen aktuell vor?
- Welche technischen Nachweise können Sie liefern?
- Welche Protokolle werden archiviert?
- Welche Nachweise werden versioniert?
- Welche Nachweise sind öffentlich verfügbar?
- Welche Nachweise fehlen derzeit?
Bereich J — Neue regulatorische Anforderungen (91–100)
- Erzeugen Sie Nutzungsdaten Ihrer Produkte?
- Unterstützen Ihre Produkte Fernwartung?
- Enthalten Ihre Produkte Funkmodule?
- Werden sicherheitsrelevante Ereignisse protokolliert?
- Gibt es Umweltaspekte wie Chemikalien oder Abwasser?
- Werden Umweltmessdaten dokumentiert?
- Gibt es produktspezifische Entsorgungsanforderungen?
- Gibt es dokumentierte Cyber-Risikoanalysen?
- Welche neuen regulatorischen Anforderungen sehen Sie selbst als größte Herausforderung?
- Welche regulatorischen Nachweise möchten Sie innerhalb der nächsten zwölf Monate erstmals oder zusätzlich erfüllen?