A dev deploy must always have a verifiable runtime effect. Deploy only on runtime/API/data-model/reasoning/security changes; docs, reference suites, ADRs, board and ownership texts are merged to origin/main but NOT pushed to dev (no Orca build). Keeps the CI/CD history meaningful: every build == a runtime change. Architecture/release decision (not a developer convention) -> own folder docs-src/architecture/adr/. Non-runtime: this commit triggers no deploy, per its own policy. Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 <noreply@anthropic.com>
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ADR-001: Runtime Deploy Policy
- Status: Accepted
- Datum: 2026-06-27
- Typ: Architektur-/Release-Entscheidung (keine Entwicklerkonvention)
Kernsatz
Ein dev-Deploy muss immer einen verifizierbaren Runtime-Effekt haben.
Auf die Frage „warum wurde dieser Build ausgelöst?" muss die Antwort immer lauten können: „weil sich das Laufzeitverhalten geändert hat."
Kontext
Der dev-Deploy (Orca) wird durch einen Push auf den gitea-Remote (gitea.meghsakha.com)
ausgelöst und baut das Backend als amd64-Image (~5–15 min). In der Praxis entstehen regelmäßig
Änderungen ohne Laufzeit-Effekt: Dokumentation, Architekturtexte, Ownership-Modelle,
Koordinations-/Board-Dateien und Referenzartefakte (z. B. die Reference Scenario Suite unter
backend-compliance/reference_scenarios/, die vom Backend nicht importiert wird).
Würde jeder solche Commit deployt, verliert die CI/CD-Historie ihre Aussagekraft: Ein Build entspräche dann nicht mehr eindeutig einer Laufzeit-Änderung, und die Frage „warum wurde dieser Build ausgelöst?" ließe sich nicht mehr verlässlich beantworten.
Entscheidung
Ein dev-Deploy (Orca-Build) wird nur ausgelöst, wenn die Änderung einen verifizierbaren Laufzeit-Effekt hat.
Deployen, wenn mindestens eines zutrifft:
- Runtime-Code geändert
- öffentliche API geändert (Pfad/Methode/Status/Request-/Response-Schema)
- Datenmodell geändert
- Reasoning-Verhalten geändert
- Sicherheitsfix
Nicht deployen bei (nicht abschließend):
- Dokumentation
- Reference Suites (z. B.
backend-compliance/reference_scenarios/) - ADRs (inkl. dieser)
- Board-/Koordinationsdateien
- Ownership-/Architektur-Texte
Solche Änderungen werden auf origin/main gemergt (via PR, kein direkter Push), aber nicht
auf den gitea-Remote gepusht. origin/main darf dem dev-Stand damit vorauslaufen; die Parität
wird beim nächsten echten Runtime-Schnitt mitgezogen.
Konsequenzen
- Die CI/CD-Historie bleibt aussagekräftig: jeder Build entspricht einer Laufzeit-Änderung.
- Build-Zeit und Ressourcen werden gespart.
origin/main(Source of Truth) und dev (Laufzeit) dürfen temporär divergieren — das ist beabsichtigt und kein Defekt. Derlast-build/main-Tag auf demgitea-Remote bezeichnet den zuletzt deployten Runtime-Stand.- Vor jedem Push auf
giteaist zu prüfen, ob der Diff einen Laufzeit-Effekt hat.
Beispiel
Die Reference Scenario Suite v1 (8a51db92) und das Ownership-Dokument
session_ownership_model_v1.md (c7339e68) wurden auf origin/main gemergt, aber bewusst nicht
auf dev deployt — beide ohne Laufzeit-Effekt. Diese ADR selbst fällt unter dieselbe Regel.