package iace // RiskAssessmentMethodologyDE contains the German-language methodology introduction // ("Erklaerteil") that is prepended to every risk assessment export. // // This text is the single source of truth — it is used by: // - PDF export (document_export_pdf.go) // - Markdown export (document_export.go) // - Frontend print view (ReportPrintView.tsx mirrors this content) // // The methodology is BreakPilot's own formulation, inspired by the general // principles of EN ISO 12100, EN 62061, and EN ISO 13849-1. // No normative text is reproduced. const RiskAssessmentMethodologyDE = `Methodik der Risikobeurteilung Diese Risikobeurteilung orientiert sich an den Grundprinzipien der EN ISO 12100, EN 62061 und EN ISO 13849-1. Bewertet werden Grenzen des Produkts, identifizierte Gefaehrdungen, die jeweilige Risikohoehe sowie das Restrisiko nach Anwendung von Schutzmassnahmen. Der Prozess ist iterativ: Reicht eine Massnahme nicht aus, werden weitere ergriffen und das Restrisiko erneut bewertet, bis ein akzeptables Niveau erreicht ist. Werden mehrere Massnahmen gemeinsam umgesetzt, erfolgt eine Gesamtbewertung. Wurde die Wirksamkeit einzelner Massnahmen gesondert betrachtet, wird das Restrisiko stufenweise ausgewiesen. Risikoberechnung Das Ausgangsrisiko ergibt sich aus: R = S x F x P x A S = Schadensschwere (1-5): erwartbare Verletzungsschwere (Erste Hilfe bis toedlich) F = Expositionshaeufigkeit (1-5): Haeufigkeit und Dauer der Exposition (selten/kurz bis dauerhaft) P = Eintrittswahrscheinlichkeit (1-5): technische Ausfallwahrscheinlichkeit und menschliches Verhalten (vernachlaessigbar bis fast sicher) A = Vermeidbarkeit (1-5): Erkennbarkeit, Reaktionszeit, raeumliche Ausweichmoeglichkeit (leicht vermeidbar bis unvermeidbar) Das Restrisiko beruecksichtigt die Wirksamkeit umgesetzter Massnahmen (Reifegrad, Abdeckungsgrad, Verifikationsstand). Bei sicherheitstechnischen Steuerungskreisen wird zusaetzlich der erforderliche Performance Level (PLr) ueber einen Risikographen abgeleitet und dem entsprechenden Safety Integrity Level (SIL) zugeordnet. Die Verifikation erfolgt durch den zustaendigen Functional-Safety-Ingenieur. Massnahmen nach Dreistufenmethode Schutzmassnahmen werden priorisiert angewandt: 1. Konstruktive Massnahmen (KM) — Inhaerent sichere Gestaltung 2. Technische Schutzmassnahmen (TM) — Schutzeinrichtungen, Sicherheitssteuerungen 3. Benutzerinformationen (BI) — Warnhinweise, Betriebsanleitung Benutzerinformationen allein sind keine ausreichende Primaermassnahme. Akzeptanz des Restrisikos Ein Restrisiko gilt als hinreichend gemindert, wenn alle praktisch umsetzbaren Massnahmen ausgeschoepft wurden, keine neuen Gefaehrdungen durch Schutzmassnahmen entstehen und Anwender ueber verbleibende Restrisiken informiert sind. Massgeblich ist die Verhaeltnismaessigkeit: Je hoeher das Restrisiko, desto hoeher der zumutbare Aufwand. Die Akzeptanz wird pro Gefaehrdung mit JA / NEIN dokumentiert. Die Farbcodierung spiegelt den erforderlichen SIL wider — ein rotes Restrisiko bedeutet nicht automatisch, dass weitere Massnahmen noetig sind. "Die Moeglichkeit, einen hoeheren Sicherheitsgrad zu erreichen, oder die Verfuegbarkeit anderer Produkte, die ein geringeres Risiko darstellen, ist kein ausreichender Grund, ein Produkt als gefaehrlich anzusehen." (§ 3 Abs. 2 ProdSG)` // RiskAssessmentMethodologySection is the section title for the TOC. const RiskAssessmentMethodologySectionTitle = "Methodik der Risikobeurteilung"